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Hermanns Schlacht
Stück "HERMANNS-SCHLACHT" von Uli Brèe und Klaus Pieber
..die "Hermanns-Schlacht" ein faszienierender Abend voller Höhepunkte fesselte das Premierenpublikum.. Die Ein-Mann-Darstellung der Theatergruppe STATTGESPRÄCH..hatte es in sich.
Lippische Rundschau (Westfalen Blatt) 30.03.1998 Frank Wiemann- Mime mit eminenter Theaterbegabung.. Was Wiemann meisterhaft geglückt ist, war die von psychologischem Verständnis und von eigenen Lebenserfahrungen bestimmte Schilderung des Seelenhintergrundes eines in die Isolation geratenen Theater-Individiums.
Lippe aktuell 01.04.1998 "Hermanns-Schlacht" wird tatsächlich eine Schlacht, zwar nicht durch blutrünstiges Kampfgetümmel im Teutoburger Wald, sondern durch die Höhen und Tiefen des menschlichen Daseins, durch Ängste und Verdächtigungen, die Hoffnung, die Schauspieler mögen doch noch erscheinen bis zur völligen Verzweiflung. Durch die Schlacht schlug sich "Stattgesprächler" Frank Wiemann mit schauspielerischer Bravour und einem Talent zur Komik, das die Lachtränen in die Augen trieb.
Lippische Wochenschau 02.04.1998 "Atemberaubendes" Stück mit und für Frank Wiemann
Lippische Landeszeitung (Neue Westfälische) 07.04.1998 Nachdem Frank Wiemann mit der aktuellen "Hermanns-Schlacht" die Zuschauer vor Begeisterung zum Toben gebracht hatte, eroberte der Autor Uli Brèe mit seinen neusten Stück "HERZ" die Bühne. Nach eigenen Bekundungen ist "Herz die erwachsene Fortsetzung der Hermanns-Schlacht". Fazit: Eine anspruchsvolle Abrechnung mit dem Leben, die das Publikum bis zur letzten Sekunde fesselte.
Lippische Rundschau (Westfalen Blatt) 07.04.1998 Mit zwei deutschen Erstaufführungen an einen Abend wartete STATTGESPRÄCH.. am Sonntag auf. Nach Frank Wiemanns wieder sehr bewundernswerten Darstellung der "Herrmanns-Schlacht" erlebten die zahlreich erschienen Zuschauer nach einer Umbaupause als zweite Premiere innerhalb weniger Tage das Solostück "Herz" von und mit dem Wiener Uli Brèe..
Lippische Wochenschau 09.04.1998 Die Freie Theatergruppe STATTGESPRÄCH.. macht ernst mit ihrer Kulturattake auf Lemgo: präsentierte sie nach ihrem Erfolgsstück "Amaretto" mit der "Hermanns-Schlacht" (Soloauftritt für Frank Wiemann) erneut ein grandioses Stück, so setzt sie nun erneut einen drauf und präsentierte Uli Brèe (Autor beider Stücke) im Doppelpack....
Lippe aktuell 11. 04. 1998 Mit "Hermanns-Schlacht" und "Herz" in der Doppelaufführung bereitete STATTGESPRÄCH.. einen anspruchsvollen, wenn auch mit insgesammt drei Stunden anstrengenden Theaterabend, der in die kulturelle Provinz einen Hauch modernen und zeitgenössischen reinen Theaterspiels brachte. Autor Uli Brèe zeigte sich von den Stattgesprächlern wieder einmal stark beeindrukt und versprach gern wiederzukommen.
Stendaler Volksstimme 30.06.1998 Frank Wiemann begeisterte seine Zuschauer mit den Stück "Hermanns-Schlacht"..
Altmark Zeitung 30.06.1998 STATTGESPRÄCH.. offerierte mit Hermanns-Schlacht herrliches Einmann-Theater, daß nicht eine Minute langweilte.. Als Zuschauer leidet man mit dem Statisten Hermann, freut sich über seine Späße, wird einbezogen und ist immer mittendrin..Für den Hobby-Darsteller eine künstlerich ausgewogene Leistung, vor der auch der in der Vorstellung allgemein "beschimpfte Kritiker" -das sind die Schlimmsten- den Hut zieht und sich für den gelungenen Theaterabend bedankt.
Lippische Rundschau (Westfalen Blatt) 16.05.2000 Das Publikum war begeistert von der schauspielerischen Leistung Frank Wiemanns und seiner überzeugenden Darstellung des "kleinen Mannes". Lippe aktuell 25.11.2000 Das lippische Dinner-for-One...Ein kleines Jubiläim feierte die Lemgoer Amatheurtheatergruppe STATTGESPRÄCH.. am vergangenen Wochenende. Zum 25. Mal kam das Stück im Saal des Bahnhofes vor ausverkauftem, begeistertem Haus zur Aufführung. ..Haupt- und Alleindarsteller (Ein-Personen-Stück) Frank Wiemann, Initiator und Inspirator von STATTGESPRÄCH.. hat erreicht, dass die "Hermanns-Schlacht" mittlerweile absouluten Kult-Status innehat. Man könnte sagen:" Das Lippische Dinner for One". Oder auch das genaue Gegenteil der lippeweiten Hilfs-Aktion "Wir Lipper lassen keinen allein!" Nach 25 Hermanns-Schlachten gilt Lemgo unbestritten als "Metropole der klassischen Statisterie". Frank Wiemann meistert die mißliche Situation großartig, tritt in komisch-ulkige Kommunikation mit dem Publikum, und philosophiert beispielsweise "über die große Einsamkeit des Bogenschützen im ersten Bild... Sehr schön sind auch die mannigfaltigen konkreten lokalen Assoziationen- .. – Kurzum eine perfekte Alleinunterhaltung, thematisch abwechslungsreich und ungemein witzig!
Lippische Rundschau (Westfalen Blatt) 28.Januar 2002 Eine gute Wahl.. Rappelvoll war das Forum der Grundschule Dörentrup West am Samstag und gespannt warteten die Dörentruper auf den Auftritt der Freien Theatergruppe STATTGESPRÄCH.. aus Lemgo. Die Organisatoren der VHS hatten mit der Auswahl des Stückes ein glodenes Händchen bewiesen. .. Aufgebracht und suchend lief Statist "Hermann" , gespielt von Frank Wiemann -der sein Talent zu komischen Elementen unter Beweis stellte- über die Bühne, und hoffte, dass noch jemand erscheinen würde. Was folgte war eine absolut witzige "Schlacht" eines Verlassenen. Kein Auge blieb bei den Dörentrupern am Samstag trocken, denn Lachtränen waren bei dem brilliant inszenierten Stück einfach garantiert.
Überaus große Leistung eines kleinen Statisten!
Bersenbrücker Kreisblatt Bramscher Nachrichten Als Statist plötzlich in der Hauptrolle ssj Bramsche. Was tut jemand, der im Leben eigentlich nichts zu sagen hat, sich aber plötzlich im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit aller findet und völlig unvorbereitet Verantwortung übernehmen und sich kümmern muss? Das Theaterstück „Hermanns- Schlacht“ von Uli Brée, das am Dienstagabend im Filmtheater Universum aufgeführt wurde, hatte genau diese Frage zum Thema und beantwortete sie auf höchst menschliche Weise. Der Schauspieler Frank Wiemann von der Theatergruppe Stattgespräch aus Lemgo stellte den Statisten Hermann dar, der in der „Hermannsschlacht“ von Heinrich von Kleist einen Soldaten ohne Text spielt. Wie gewohnt kommt er auf die Bühne, aber seine Kollegen sind allesamt nicht da. Alleingelassen mit dem Publikum, versucht er zunächst das, was jeder versuchen würde, nämlich die Kollegen zu finden, damit das Stück endlich gespielt werden kann, vor allem aber deshalb, um nicht aus seiner vertrauten Rolle heraustreten zu müssen. Die Kollegen sind unauffindbar, also schlägt der Statist dem Publikum vor, nach Hause zu gehen. Als auch das misslingt, muss er improvisieren. Ganz nebenbei beginnt er, von seinem Leben zu erzählen, von seinen Träumen, die sich zerschlagen haben, und von den Umständen, die ihn zum Statisten machten. Wut, Verzweiflung und Traurigkeit kommen dabei zum Vorschein, aber auch Stolz darauf, dass er die kleine Rolle, die ihm das Leben beschert hat, gut spielt, denn immerhin: Es ist eine Rolle. Frank Wiemann gestaltet die Figur des Hermann in dem Ein-Mann-Stück äußerst facettenreich und absolut glaubwürdig. Das Wechselbad der Gefühle, das der Statist durchlebt, stellt Wiemann sehr berührend dar. Immer wieder gibt es witzige und komische Situationen, in denen das Schicksal dem Statisten einen Strich durch die Rechnung macht, eben genauso wie es im normalen Leben jedem passieren kann…
Lippe aktuell 13.06.2009 Paraderolle für Frank Wiemann Extertal-Burg Sternberg (sf). Stell Dir vor, es ist Theater und keiner geht hin. Also: nicht etwa die Zuschauer. Die waren da. Vielmehr die Schauspieler. »Ich glaube, vierzig Darsteller haben sich das linke Bein gebrochen«, so leitete Frank Wiemann, Kopf der Theatergruppe »Stattgespräch« seine – natürlich geplante – Ein-Mann-Vorstellung im Extertal ein. Auf dem von Marketing Extertal organisierten Programm, das mit einem italienischen Bufett startete, stand das Ein-Mann-Stück »Hermanns-Schlacht« von Uli Brée. Und auch wenn das Thema Hermann, the German Mitte 2009 fast ausgelutscht ist, dieses Stück hatte es in sich. Als Hermann der Statist war Wiemann zwar äußerlich in Rüstung erschienen, aber seelisch ganz und gar nicht für eine One-Man-Show gerüstet – so der Plot. Welch amüsante Monologe und Dialoge mit dem Publikum sich aus einer solchen Zwangslage entwickeln, genossen die Zuschauer am Freitagabend im ausverkauften Rittersaal der Burg in vollen Zügen. »Ich bin Statist, ein Mann der Mitte. Wo sind die Anderen«? Verzweifelte Ausrufe dieser Art und die mehrfache Aufforderung: »Auf Wiedersehen und seien Sie vorsichtig beim Nachhause gehen« an die Zuschauer strapazierten die Lachmuskeln extrem. Auch das Verhaltensschema Vogel Strauß »Ich habe Sie nie gesehen und Sie mich nicht« half dem einsamen Soldaten, pardon Statisten nicht weiter. Er musste durchhalten, denn wie er im Verlauf des Abends erkannte: »Extertal ist die Metropole der Statisterie – alles Kollegen hier«. Stimmt, Monsieur Wiemann, und die lassen keinen allein, auch nicht den auf der Bühne – vor allem nicht, wenn sein Spiel so fesselt. »Buh – ist unkreativ«, diesen Hinweis Hermanns, pardon Wiemanns, hätte sich Selbiger glatt sparen können, denn von Buh-Rufen konnte an diesem Abend wirklich kein Rede sein. Vielmehr überschütteten die Zuschauer den Protagonisten, der es sich nach der Vorstellung nicht nehmen ließ, sich persönlich mit Handschlag zu verabschieden, mit tosendem Applaus. Ein brüllend komisches Stück – perfekt vorgetragen vom Stattgespräch-Chef. Hut ab für anderthalb Stunden volle Bühnen-Solo-Präsenz!
Weitere Vorstellungen: siehe Spielplan
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